Die Geschichte meiner Erlebnisse mit der Fotografie

Erlebnisse mit und rund um die Fotografie

Meine allererste Kamera war eine "Kodac Instamatic" mit Kasettenfilm. Ich war damals 12 Jahre alt.
In der Schule wurde ich dann zum fotografieren "verführt". Dort war ich in der "FOTO-AG", mit eigener Dunkelkammer. Dort haben wir dann gelernt, wie man schwarz-weiss-Bilder entwickelt. Das war schon recht Spaßig. Fotografiert haben wir da auch ein wenig, für meinen Geschmack leider viel zu selten. In den 70ern was das halt noch ein recht teueres Hobby, denn die analoge Fotografie geht ja ganz schön ins Geld, da man die Bilder ja auch noch entwickeln lassen muss.

Ich musste dann fast doppelt so alt werden, bis ich mir meine erste Spiegelreflex zulegte. Eine Canon AE1 mit 1.8 50mm Objektiv. Damit habe ich 2 Jahre fotografiert, bis ich mir dann ein 35-70mm Objektiv gekauft habe. Von einem NoName-Hersteller, denn die Qualität war dermassen schlecht, dass ich es nach 3 Monaten für ein gebrauchtes Vivitar-Objektiv in der Größe: 3.5 75-205mm in Zahlung gegeben habe. Das war ein Zweiring-Zoom, einer zum Zoomen, einer zum scharfstellen. Und ich Trottel habe es wieder verkauft, zusammen mit der AE1 an einen guten Freund. Er hat das Objektiv immer noch und hat trotz Bitten meinerseite einen Rückkauf abgelehnt, weil dieses Objektiv auch eine Makro-Einstellung hat, und zwar über den gesammten Brennweitenbereich.

Der eigentliche Grund, mir eine andere Kamera zuzulegen war aber, dass Canon mit den "T"-Modellen auf den Markt kam, und die T90 vorgestellt wurde. Diese Kamera verfügt über Integral-, Selektiv- und Multi-Spotmessung, Programm-, Zeit-, und Blendautomatik, einer TTL-Blitzautomatik, einem fest eingebauten Motor um den Film zu transportieren, der bis zu 4,5 Bilder pro Sek. schafft. Darauf hatte ich gewartet. Dann habe ich mir sofort das Buch zu dieser Kamera gekauf und angefangen, zu sparen. Denn 1.600 DM waren in den 80ern doch recht viel Geld. Und als ich dann mit der Kohle in der Tasche den Fotohändler in Bad Kreuznach aufsuchte und dort nach der T90 fragte, war ich richtig glücklich. Und auf die Frage des Menschen, der mir die Kamera dann zeigte, ob ich da was wissen möchte, konnte ich nicht umhin, ihn mit meinem aus dem Buch erworbenen Fachwissen zu beeindrucken. Und für diese damals innovative Kamera im Collani-Design war natürlich nur ein Original-Canon-Objektiv gut genug. Und zwar das 4.0 70-210mm. Und für den Weitwinkelbereich musste ich dann doch wieder auf einen Fremhersteller zurück greifen, denn mein Fotohändler konnte mir auf meinen Wunsch nach einem Lichtstarken Objektiv kein anderes anbieten als das Vivitar Serie1 2.8-3.5 28-90mm. Ein super Objektiv, zwar groß und schwer, aber eine sehr gute Abbildungsleistung.

Und ein ordentlicher Blitz musste natürlich auch her, ein Canon 300TL, mit TTL-Messung und dem ganzen pipapo. Man kann sogar 4 verschiedene Brennweiten (zwischen 24 + 85mm) an dem Blitz einstellen, zwar manuell, aber immerhin. Heute geht das ja alles elektrisch.

Dann kam Canon mit den EOS-Modellen auf den Markt, wobei ich dieses ganz einfach ignoriert habe, denn ich konnte ja mit Hilfe des Prismenringes und des Schnittbildindikators sehr gut manuell scharf stellen.
Leider habe ich dann viel zu wenig fotografiert, nur noch bei Familienfesten und anderen größeren Veranstaltungen. Denn die analoge Fotografie geht ja ganz schön ins Geld, wenn man mal an einem Wochenende 3 36er Filme durch die Kamera jagt und die Bilder alle auf Papier haben will.

Eine kleine Auswahl der übrig gebliebenen Bilder aus meiner analogen Zeit habe ich jetzt mal eingescannt und bei den Fotoalben eingestellt. Es sind jetzt nur welche von Feuerwerken und Motorsportveranstaltungen geworden. Da hab ich ne ganze Menge. Und mit Urlaubsbildern wollte ich Euch nicht quälen, dafür gibt es ja DIA-Abende.

Inzwischen bin ich komplett auf die digitale Technik umgestiegen und habe das analoge Equipment verkauft, bzw. in Zahlung gegeben.

Mit der Digitalkamera machts richtig Spaß, denn da muss man nicht darauf achten, dass ja irgendwann der Film voll sein könnte. Und man sieht die Bilder sofort und kann dann noch schnell die Einstellungen korrigieren.
Meine erste Digitale Kamera habe ich noch mit D-Mark bezahlt, das war im Dezember 2001. Eine OLYMPUS E100-RS, mit 10-fach optischem Zoom, was zu dieser Zeit die absolute Ausnahme war. Die Kamera hat zwar "nur" 1.5 Mega-Pixel, dafür kann sie aber bis zu 15 Einzelbilder in der Sekunde machen. Einige Fotos, die ich mit dieser Kamera gemacht habe, sind in dem Album von 2001-2005.

Im Juni 2006 habe ich mich dann entschlossen, eine digitale Spiegelreflexkamera zu kaufen. Canon natürlich, schließlich hatte ich ja noch die "T90" und eine "EOS 300". Diese "EOS 350D",damals im Set mit Batteriegriff, 18-55mm + 55-200mm Objektiven, hab ich noch, jedoch fotografiert da jetzt meine Tochter Doreen damit. Nur hatte ich das Tele recht schnell gegen ein Tokina 2.8 80-200mm getauscht. Davon war ich am Anfang wirklich begeistert, aber als ich es "Kostenneutral" gegen ein Canon 4.0 70-200 L-Objektiv austauschen konnte, habe ich direkt zugegriffen. Dann kam ein Ultra-Weit-Winkel-Objektiv - das Tokina 12-24 - dazu und zu meinem 50sten Geburtstag habe ich mir ein Macro-Objektiv gewünscht. Es wurde das SIGMA 2.8 150mm. Wirklich super, dieses Objektiv. Im Frühjahr 2010 habe ich mir dann ein zweites Kameragehäuse gekauft, eine gebrauchte "EOS 40D". Und im Sommer noch ein großes Teleobjektiv, ein SIGMA 120-400mm dazu. Kurz darauf hatte ich die Chance auf ein sehr günstiges FishEye, ein SAMYANG 8mm, da musste ich einfach zugreifen.
Inzwischen habe ich mir noch ein zweites Macro-Objektiv zugelegt, das Canon Compact-Macro EF 50mm 1:2.5, das kann ich auch als kurze Festbrennweite verwenden.
Dann hatte ich das Glück, dass mir eine kostengünstige EOS 50D über den Weg lief, diese Chance musste ich einfach wahrnehmen. Damit konnte ich auch den Wunsch meiner Tochter erfüllen, Sie hatte die ganze Zeit schon gebettelt, dass sie die 40D zum fotografieren nutzen darf. Und für die EOS 350D habe ich dann günstig ein 18-200mm Objektiv von Tamron erworben, so als "immerdrauf", wenn man mal nicht allzuviel Ausrüstung mitschleppen will.
Inzwischen ist die EOS 40D den Weg alles technischen gegangen und kaputt. Genau ist es der Spiegelmechanismus, der gebrochen ist. Und die Reparatur übersteigt den Wert der Kamera um das doppelte. Ich kann das Gehäuse noch verwenden, mit aufgeklapptem und justiertem Spiegel im Live-Bild-Modus, halt ohne AF, aber immerhin gehts noch.
Als Ersatz kam dann eine EOS 500D ins Haus, die konnte ich auch recht günstig erwerben.
Mein allerneuestes Spielzeug ist die SONY DSC-QX10, die Kompaktkamera fürs Smartphone. Sie hat eine Brennweite von 25-250mm, umgerechnet auf KB-Format, also einen 10-fach-Zoom - das macht richtig Spaß. Und mit vollem Akku sind Filmaufnahmen von bis zu 1 Stunde möglich. Das werde ich dieses Jahr beim Feuerwerk ausprobieren.

Für meine beiden SIGMA-Objektive habe ich mir zusätzlich noch einen SIGMA 2-fach-Konverter angeschafft, so habe ich dann auch die Möglichkeit, mein Macro mit verdoppelter Brennweite, also 300mm und das große Tele mit 240-800mm Brennweite zu nutzen. Dann geht zwar nur noch die manuelle Fokusierung, aber ich musss dann sowieso ein Stativ mit Kabelauslöser sowie Spiegelvorauslösung einsetzen, das wackelt dann doch erheblich.

Inzwischen habe ich heftig aufgerüstet. Es gab ein 2. L-Objektiv von Canon, das 70-200 2.8 L, aber ohne IS, gebraucht und weit unter 1000,- €, dann als Ersatz für ein SIGMA 18-125, das ich leider kaputt gemacht habe, ein Canon 18-135, das mein Canon 17-85 ersetzt, dieses hat nun die Doreen, ebenfalls hat sie das 70-200 4.0 L bekommen. Und zusätzlich noch das Tokina UWW 12-24, das in meinen Augen ein sehr hochwertiges Objektiv für Landschafts- und Architekturaufnahemn ist.


Meine komplette Fotoausrüstung findet ihr auf dieser Webseite unter: Ausrüstung